Im Supermarkt finden sich heute zahlreiche
kalorienreduzierte Produkte, ja manchmal gar ganze Abteilungen mit
sogenannten Lightprodukten. Diese leichten
Lebensmittel kosten viel und scheinen dem Verbraucher die Wahl ungemein
zu erleichtern: Viele Menschen versuchen, mit Hilfe von Lightprodukten
abzunehmen.
Light allein reicht nicht
Bei der Einsparung von Fett sind Lightprodukte auch tatsächlich eine
echte Hilfe. Doch Ernährungswissenschaftler sind nicht so begeistert
davon. Sie nennen die folgenden Probleme: Milchprodukte wie z.B. Quark
werden mit sehr viel Luft angerührt, so dass sich Kalorien buchstäblich
in Luft auflösen. Der Becherinhalt ist aber entsprechend gering.
Halbfettbutter und -margarine wird einfach mit viel Wasser aufbereitet
und hat nur deshalb weniger Fett.
Besser wäre es, normale Butter oder Margarine, diese aber
entsprechend dünner, aufs Brot zu streichen oder noch besser: alternativ
Senf, Ketchup, Frischkäse oder Olivenöl zu verwenden.
Essen Sie lieber leicht:
Hüttenkäse und Magerquark
sind gesünder als Lightprodukte.
Wegen des hohen Wasseranteils dürfen die meisten Lightfette (Olestra)
weder zum Kochen, Braten noch Backen verwendet werden. Wer meint, die
Lightwurst doppelt oder dreifach aufs Brot bringen zu dürfen, landet
schnell beim Fettgehalt normaler Wurst.
Der Jojo-Effekt bei Diäten
Auf Dauer werden wohl wenige Menschen bei den Lightprodukten bleiben.
Weil aber kein Umdenken in der Ernährung erfolgte, geht der Zeiger an
der Waage dann meistens schnell wieder nach oben.
Statt sich mit geschmacklich fragwürdigen Lightprodukten zu
quälen, ist es besser, viel frisches Gemüse zu essen.