Das Ritual am Morgen
Das Frühstücksei sollte heute nur noch eine Ausnahme und nicht
die tägliche Routine sein, denn die Eier enthalten nicht nur Gesundes,
sondern auch viel tierisches Fett und die berüchtigte
Arachidonsäure. Stoffe also, die auf Dauer die Adern verstopfen.
Zwei Eier pro Woche sind genug für einen Durchschnittserwachsenen.
Bei vielen Erkrankungen, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen
(z.B. der chronischen Polyarthritis), werden vermehrt Botenstoffe, die
sogenannten Eicosanoide (Prostaglandine, Leukotriene)
gebildet. Diese Substanzen sind entzündungsfördernd. Sie werden
aus der (in tierischen Lebensmitteln vorkommenden) Fettsäure
Arachidonsäure gebildet.
Omega-3-Fettsäuren sind ähnlich aufgebaut wie Arachidonsäure
und sind ebenfalls Vorstufen von bestimmten Eicosanoiden. Diese haben
aber nicht die gleichen Eigenschaften wie die Eicosanoide aus der
Arachidonsäure, insbesondere fördern sie keine Enzündungsprozesse,
sondern haben eine entzündungshemmende
Wirkung.
Eier sollten immer weich gekocht oder als ohne Fett
gestocktes Rühr- oder Spiegelei verzehrt werden. Hartgekochte Eier
möglichst vermeiden, da sie sehr schwer verdaulich sind.
Der Hauptbestandteil von Käse und Eiern ist tierisches Fett
und Eiweiß.
Die Unterschiede beim Käse
Der Begriff "Fett in der Trockenmasse" (Fett i. Tr.)
bezieht sich auf die Käsemenge ohne den Wasseranteil. Diese Trockenmasse
besteht aus Eiweiß, Mineralstoffen und Fett. Man gibt beim Käse nicht
den absoluten Fettgehalt an, weil das Wasser im Käse mit zunehmendem
Alter verdunstet, wodurch sich der absolute Fettgehalt verändert.
Wer abnehmen möchte oder sein Gewicht halten will, der sollte relativ
fettarme Käsesorten bevorzugen oder aber den Käse ohne Butter (tier.
Fett) oder Margarine darunter zu sich nehmen. Käse ist wegen seines
Gehalts an Kalzium deutlich gesünder für den Körper als z.B. Wurst oder
süßer Brotaufstrich. Versuchen Sie einmal Frischkäsesorten mit sehr
wenig Fettanteil und etwas Petersilie oder Dill als Abendbrot.
Die Faustregel beim Schnittkäse lautet: Der absolute Fettgehalt
ist ungefähr die Hälfte des Fettgehalts in der Trockenmasse.
