
Fleisch - ja oder nein?
"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" sagt die
Werbung und lügt damit auch nicht direkt. Denn im Fleisch sind viele
gesunde Vitalstoffe, besondere Mineralstoffe wie Eisen und Zink,
enthalten. Jedoch gibt es auch zahlreiche "Aber"!
Kein Ernährungswissenschaftler empfiehlt heute mehr, täglich Fleisch
zu essen, denn häufig war und ist es mit schädlichen Substanzen
belastet: Kalbfleisch enthielt Hormone, Schweinefleisch Trichomonaden,
und Rinderfleisch leidet unter dem BSE-Skandal. Wer gerne Fleisch isst,
sollte ganz genau wissen, wo das Tier herkommt und wie es großgezogen
wurde.
Fettfreies Fleisch ist meist kein Genuss: Es ist hart und trocken.
Fetter Braten jedoch und besonders Wurst mit viel verstecktem
gesättigten Fettsäuren sind die größten Feinde der schlanken Linie und
der Gesundheit. Zusätzlich kann niemand wirklich sicher sein, was in
Würste alles verwurstet wurde.
Für die Zufuhr von B-Vitaminen und Eisen währen eigentlich Innereien
die richtigen Lieferanten. Die Massenviehzucht und die Umweltbelastung
machen den Genuss von Lunge, Leber, Herz, Nieren und Milz jedoch zu
einem fragwürdigen Vergnügen. Innereien gelten
als stark schwermetallbelastet und sollten besser nicht auf den
Speiseplan auftauchen.
Haltbarkeitsdaten und Verzehrempfehlungen sollten sehr ernst genommen
werden. Hackfleisch, Tartar und Geflügel muss an dem Tag des Kaufs
verarbeitet werden, weil sich sonst Salmonellen entwickeln können. Für
gesunde Erwachsene ist eine Salmonelleninfektion hochgradig unangenehm,
für alte Menschen, Kranke und Kinder kann sie sogar tödlich enden.