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Die Alleskönner
Immer größere Bedeutung erlangen auch die sogenannten
Bioaktivstoffe - um die 10.000 bisher bekannte Substanzen, die auch als
sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet werden (Farbstoffe, Bitterstoffe,
Enzyme, Aromastoffe etc.)
Sie kommen im Gemüse ebenso vor wie in Gewürze und haben die
Eigenschaft, zellzerstörende frei Radikale einzufangen, Krebs erregende
Substanzen zu neutralisieren, den Cholesterinwert positiv zu
beeinflussen oder das Ausscheiden von Umweltgiften zu fördern. Die
Erforschung der Bioaktivstoffe wird am Beginn des neuen Jahrtausend zum
wichtigen Objekt internationaler Studien werden.
Die wichtigsten bioaktiven Substanzen sind:
 | Karotinoide
Sie stimulieren das Immunsystem, wirken krebsvorbeugend und
gelten als wichtige Antioxidanzien. Karotinoide werden in Lykopin,
Lutein, Alpha- und Betakarotin unterteilt. Man findet sie in
orangefarbenem Obst und Gemüse, in Tomaten und
Grapefruits/Pampelmusen.
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 | Terpene
Sie sind wichtige Krebsvorbeuger. Zu den Terpenen gehören
Menthol, Zitrusöl und Carvon, sie kommen hauptsächlich in Minze,
Kümmel und der Limone vor.
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 | Sulfide
Sie sind wahre Wundermittel: Sulfide wirken antioxidativ, beugen
Krebs vor, stimulieren die Immunabwehr, sind entzündungshemmend,
blutzuckersenkend und verdauungsfördernd. Sie kommen vor allem im
Knoblauch vor.
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 | Polyphenole
Auch Polyphenole sind wichtige Antioxidanzien. Sie wirken
immunstimulierend und krebsvorbeugend. Man findet sie u.a. in
Rotwein, Trauben, Zwiebeln, Fisolen/grünen Bohnen, Getreide,
Heidelbeeren, Himbeeren, Rotkohl und Grünkohl.
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 | Phytosterine
Sie senken den Cholesterinspiegel, putzen die Blutgefässe und
beugen Krebs vor. Zum Beispiel in Sonnenblumenkernen, Leinsamen,
Weizenkleie, kaltgepresste Pflanzenölen.
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 | Saponine
Die Bitterstoffe der Hülsenfrüchte, senken den Cholesterinspiegel
und hindern Zellen am Wuchern.
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 | Glucosinolate
Sie tragen zum typischen Geschmack von Senf, Meerrettich,
Brokkoli, beugen Infektionen vor. Durch den enzymatischen Abbau der
Glucosinolate entstehen unter anderem Indole in Kohl, Rettich und
Kresse. Sie senken das Brustkrebsrisiko.
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 | Bioflavonoide
neutralisieren schlechtes Cholesterin, halten das Blut flüssig,
beugen Arterienverkalkung vor. Sie hemmen Entzündungen und
verstärken die Wirkung von Vitamin C um das 30-fache. Sie stecken
zum Beispiel in Kohl, Tomaten, Paprika, Möhren, Aprikosen,
Zitrusfrüchten.
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 | Protease-Inhibitoren
sind Enzyme in Hülsenfrüchten (Linsen, Erbsen, Bohnen) und
Getreide, die den Darm unterstützen und helfen, Dickdarm- und
Leberkrebs vorzubeugen.
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