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Orthomolekulare
Medizin
Ein Mangel an Sauerstoff führt in wenigen
Minuten zum Alarm durch Erstickungsgefühl. Bei einem Mangel an Wasser
signalisiert unser Körper das Alarmsignal „Durst” und bei einem
Nahrungsmangel entwickeln wir ein Hungergefühl. Dagegen spüren wir bei
einem Mangel an Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien, den Trägern
lebenswichtiger Zellenergie, keinerlei Alarmzeichen oder Körpersignale.
Das erste Zeichen eines Vitaminmangels ist der
Ausbruch einer Krankheit selbst. Ein akuter Mangel an Vitaminen,
wie bei Skorbut, führt innerhalb weniger Monate zum Tod. Heute sind
Skorbut, Rachitis, Beriberi und andere akute Vitaminmangelkrankheiten
selten geworden. Dagegen ist chronischer Vitaminmangel weit verbreitet.
Fast jeder Mensch leidet darunter, nur – er merkt es oft erst, wenn es
eigentlich schon zu spät ist und das Krankheitsereignis eintritt, zum
Beispiel als Herzinfarkt oder Schlaganfall, Erkrankungen also, die sich
schleichend auf Grund von jahrzehntelangem Vitaminmangel entwickeln
konnten. Die Hauptursache vieler chronischer Krankheiten ist eine
andauernde Erschöpfung der Bioenergieressourcen in Millionen Zellen
unseres Körpers.
Die Zellular Medizin eröffnet ein neues Zeitalter der Medizin und der
Gesundheitsversorgung allgemein. Grundlage dieses neuen
Medizinzeitalters bildet die Erkenntnis, dass Gesundheit und Krankheit
unseres Körpers durch den Funktionszustand von Millionen seiner Zellen
bestimmt werden. Eine optimale Funktion dieser Bausteine des Lebens
bedeutet Gesundheit. Im Gegensatz dazu führen zelluläre Mangelzustände
zu Fehlfunktionen von Organen und zu Krankheiten.
Die Zellular Medizin schafft ein neues Verständnis der Ursachen von
chronischen Erkrankungen, das weit über die Herz- Kreislauf-Erkrankung
hinausgeht. Tatsächlich ist die Hauptursache der häufigsten Krankheiten
unserer Zeit in der Fehlfunktion von Millionen Zellen unseres Körpers zu
suchen. Die häufigste Ursache für eine zelluläre Mangelfunktion wiederum
ist ein chronischer Mangel an Vitaminen, bestimmten Aminosäuren,
Mineralien und Spurenelementen.
Die Zellular Medizin ermöglicht auch die Antwort auf die Frage, warum
gerade Herz-Kreislauf-Erkrankungen so häufig sind, dass jeder zweite
Mensch daran stirbt? Die Antwort ist einfach: Herz und Blutkreislauf
sind auf Grund der andauernden Pumpleistung die aktivsten Organe unseres
Körpers. Bei der hohen mechanischen Beanspruchung haben die Zellen des
Herz-Kreislauf-Systems auch einen besonders hohen Verbrauch an
Zellfaktoren. Ebenso wie der mechanisch aktivste Teil Ihres Autos, der
Motor, besondere Pflege und regelmäßiges Nachfüllen von Öl erfordert, so
benötigt der Motor Ihres Körpers, Ihr Herz, besondere Pflege und
regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen. Als Hauptursache der
Herz-Kreislauf-Epidemie steht fest: Die Motoren im Körper von Millionen
Herz-Kreislauf-Patienten sind buchstäblich
„trocken”-gelaufen.
I.
Gesundheit und Krankheit unseres Körpers
werden auf der Ebene von Millionen Zellen entschieden, die unseren
Körper und seine Organe aufbauen.
II.
Vitamine und andere Zellfaktoren werden für eine Vielzahl von
biochemischen Reaktionen in jeder Zelle benötigt. Ein chronischer Mangel
an diesen Zellfaktoren ist die häufigste Ursache zellulärer
Unterfunktion und die Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie
anderer chronischer Krankheiten.
III.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind besonders häufig, weil die
Zellen des Herz-Kreislauf-Systems einen besonders hohen Umsatz an
Vitaminen und anderen Zellfaktoren haben. Dieser erhöhte Verbrauch
erklärt sich aus der besonders hohen mechanischen Beanspruchung des
Herzens durch dessen Pumpfunktion, sowie der Arterienwände durch die
Pulswelle.
IV.
Optimale tägliche Nahrungsergänzung durch Vitamine und andere
Zellfaktoren ist der Schlüssel zur erfolgreichen Prävention und
Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie auch von anderen
chronischen Krankheiten.
Vitamine
 | Vitamin C
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ist unerlässlich für die Stabilität der
Blutgefäße, des Herzmuskelgewebes und anderer Körperorgane; |
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ist wichtigstes Wundheilmittel in
unserem Körper, verantwortlich unter anderem für die Reparatur
der Blutgefäßwände; |
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ist wichtigstes Antioxidanz in unserem
Körper; |
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ist ein bedeutender Biokatalysator für
zahlreiche Stoffwechselschritte, zum Beispiel beim Abbau des
Cholesterins; |
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ist ein unersetzlicher
Bioenergiespender des Zellstoffwechsels für die wichtigsten
Energieträgermoleküle NAD-H, NADP-H, FAD-H. |
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 | Vitamin E (Tokopherol)
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ist wichtigstes fettlösliches
Antioxidanz im Körper; |
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schützt Fettpartikel im Blut, zum
Beispiel LDL, vor Oxidationsschäden; |
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schützt die Membranen (Außenhaut) von
Millionen Körperzellen, einschließlich der Zellen des Herzens
und der Arterienwände, vor Oxidationsschäden; |
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trägt zu verminderter Klebrigkeit der
Blutplättchen und zu optimalen Fließeigenschaften des Blutes
bei. |
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 | Beta-Karotin (Provitamin A)
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ist ein weiteres wichtiges
fettlösliches Antioxidanz; trägt zu optimaler Blutviskosität und
zu vermindertem Gerinnungsrisiko bei. |
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 | Vitamin B1 (Thiamin)
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ist Cofaktor für Pyrophosphat, einem
der wichtigsten Biokatalysatoren des Zellstoffwechsels; |
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trägt zum optimalen Zellenergiehaushalt
des Herz-Kreislauf-Systems und anderer Organe bei. |
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 | Vitamin B2 (Riboflavin)
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ist ein Strukturbestandteil des FAD
Energietransportmoleküls in allen Zellen. |
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Riboflavin und Vitamin C arbeiten in
ähnlicher Weise zusammen. Vitamin B2 ist Bestandteil des
Energietransporters Flavin- Adenin- Dinucleotid (FAD) und
Vitamin C spendet die Bioenergie zur Aktivierung von Millionen
bioenergiereicher FADH2 -Moleküle. |
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 | Vitamin B3 (Nikotinsäure)
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ist ein Strukturbestandteil des
Energietransportmoleküls Nikotinamid-Adenosin-Dinucleorid
(NAD) und von verwandten Energieträgern; Vitamin C lädt diese
verbrauchten Energieträger wieder mit Bioenergie auf; wegen der
hohen Arbeitsleistung der Herzmuskelzellen ist eine optimale
Zufuhr dieser Zellbrennstoffe für das Herz-Kreislauf-System
besonders wichtig. |
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Das energiereiche Shuttlemolekül NAD-H
stellt die Energie für Tausende von Zellstoffwechselreaktionen
zur Verfügung. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B3 und
Vitamin C ist also unerlässlich für den optimalen
Zellenergietransport. |
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 | Vitamin B5 (Pantothensäure)
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Pantothensäure ist Strukturbestandteil
des Acetyl-Coenzym-A -Moleküls, des zentralen
Stoffwechselmoleküls jeder Zelle unseres Körpers. Die
Stoffwechselwege von Kohlehydraten, Eiweißen und Fetten
innerhalb der Zellen laufen alle bei diesem Molekül zusammen; |
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Acetyl-
Coenzym A ist die Zentralstelle des Stoffwechsels
jeder Zelle. Dieses Molekül ist für den Abbau aller
Nahrungsbestandteile (Kohlehydrate, Eiweiße, Fette) und für
deren Umwandlung in Bioenergie unerlässlich. Dieses
Schlüsselmolekül unseres Stoffwechsels benötigt für seinen
Aufbau Vitamin B5, die Pantothensäure. Ein Mangel an Vitamin B5
führt zum Mangel an Acetyl-Coenzym A und damit zu einem
Stoffwechselrückstau, was unter anderem zu erhöhten Blutfetten
führen kann. Optimale Zufuhr von Vitamin B5 behebt diesen
Engpass und trägt zur reibungslosen Produktion von Zellenergie
bei. |
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Vitamin B5 ist unerlässlich, um
Rückstaus im Zellstoffwechsel zu verhindern. |
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 | Vitamin B6 (Pyridoxalphosphat)
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ist Strukturbestandteil des
Pyridoxalphosphatmoleküls, einem wichtigen Biokatalysator im
Stoffwechsel von Aminosäuren und Eiweißen in den Körperzellen; |
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ist unerlässlich für die Produktion der
roten Blutkörperchen, die wiederum Sauerstoff zu den Zellen des
Herz-Kreislauf-Systems und anderer Organe transportieren. |
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 | Vitamin B12 (Kobalamin)
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wird ebenfalls für die Produktion der
roten Blutkörperchen benötigt; |
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ist für den reibungslosen Stoffwechsel
von Eiweißen und bestimmten Fettsäuren unerlässlich. |
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Ein schwerer Vitamin-B12-Mangel führt
zu perniziöser Anämie, einer schweren Form von Blutarmut. |
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 | Folsäure
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ist ebenfalls entscheidend am
Transport von Sauerstoff beteiligt. Die letzten drei Vitamine
sind ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der
Vitamine untereinander. Es ist also wichtig zu wissen, welche
dieser Naturstoffe der Körper in welchen Mengen benötigt. |
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 | Biotin
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ist ein wichtiger Biokatalysator für
den Stoffwechsel von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen. |
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 | Inositol
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ist ein Biokatalysator für den Zucker-,
Fett- und Eiweißstoffwechsel; |
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ist auch Bestandteil des biologischen
Informationsaustausches. Inositol hilft bei der Verarbeitung von
Bioinformationen in der Zelle, wie zum Beispiel der in Hormonen
enthaltenen biologischen Information. Die Bedeutung von
Inositol für das Herz-Kreislauf-System ist schnell ersichtlich,
da Hormone wie Adrenalin, Insulin und andere eine wichtige Rolle
bei der Regulation der Herzfunktion spielen. |
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sind unter anderem lebenswichtige Biokatalysatoren, die in einer
Vielzahl von Zellstoffwechselschritten unerlässlich sind. Zu den
wichtigsten Mineralien gehören Kalzium, Magnesium und Kalium.
 | Kalzium
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hat zahlreiche Funktionen im
Herz-Kreislauf-System. Unter anderem trägt es zu einer optimalen
Funktion der für einen regelmäßigen Herzschlag verantwortlichen
Nervenimpulse bei. |
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Magnesium
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ist der „Kalzium-Antagonist” der Natur; |
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konnte in Studien erhöhten Blutdruck
senken; |
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kann zur Normalisierung eines
unregelmäßigen Herzschlags beitragen. |
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 | Kalium
ist besonders wichtig für eine optimale
Funktion der Nervenimpulse, einschließlich des Reizleitungssystems
des Herzens. |
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Spurenelemente
sind lebenswichtige Biokatalysatoren, die
für eine Vielzahl von Zellstoffwechselschritten unerlässlich sind.
Besonders wichtig sind Zink, Mangan, Kupfer, Selen, Chrom und
Molybdän. Der Name Spurenelement besagt schon, dass wir davon nur
geringste Mengen benötigen. Fehlen diese jedoch, was
häufig vorkommt, so treten Mangelerscheinungen auf. |
sind die Bausteine der Eiweiße. Die meisten Aminosäuren in unserem
Körper stammen von den Eiweißen, die wir über die Nahrung zu uns
nehmen. Aminosäuren, die in unserem Körper hergestellt werden, werden
als „nicht essentiell” bezeichnet. Aminosäuren, die der Körper nicht
selbst herstellen kann und die daher unbedingt mit der Nahrung zugeführt
werden müssen, werden als „essentielle”
Aminosäuren" bezeichnet.
 | Lysin
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ist eine essentielle Aminosäure, muss
also zugeführt werden; |
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ist ein wichtiger Baustein von Kollagen
und Stabilitätsmolekülen; |
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ist ein bedeutender „Teflon”-Faktor der
Arterienwand; |
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ist die Ausgangssubstanz für die
körpereigene Produktion von Karnitin. |
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 | Prolin
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ist ein wichtiger Baustein von
Kollagenmolekülen; |
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trägt zum „Teflon”-Schutz der
Arterienwand bei; |
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kann im Unterschied zu Lysin zwar
selbst vom Körper hergestellt werden; |
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die produzierte Menge an Prolin ist
aber häufig zu gering. |
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 | Arginin
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ist die Ausgangssubstanz von
Gefäßwandfaktoren, die zu einer verminderten Spannung der
Gefäßwände führt und damit zu einer Normalisierung
erhöhten Blutdrucks beiträgt; |
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bewirkt die Verminderung der
Klebrigkeit von Blutplättchen und trägt zur Verbesserung der
Fließeigenschaften des Blutes bei. |
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 | Cystein
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ist eine wichtige Ausgangssubstanz für
die Produktion von Glutathion, einem bedeutenden körpereigenen
Antioxidanz. Glutathion ist, zusammen
mit anderen Antioxidanzien, verantwortlich für den Schutz des
Körpergewebes vor freien Radikalen. |
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 | Karnitin
 | Karnitin kann zwar im Körper gebildet werden, die
körpereigene Produktion ist aber häufig zu gering. Eine optimale
Zufuhr von Karnitin ist unerlässlich: |
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für einen reibungslosen
Fettstoffwechsel, insbesondere der Triglyceride; |
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als wichtiges Trägermolekül, das
Fettsäuren zum Energiegewinn in die biologischen Kraftwerke der
Zelle (Mitochondrien) transportiert; |
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für die optimale Funktion der
Herzmuskelzellen, die wegen der ständigen Arbeitsleistung einen
hohen Karnitinumsatz haben; |
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klinische Studien zeigen, dass
Patienten mit Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) die
Pumpleistung ihres Herzens durch Karnitin deutlich verbessern
können; |
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klinische Studien zeigen auch, dass
Karnitin bei Patienten mit unregelmäßigem Herzschlag
(Arrhythmie) zu einer Normalisierung des Herzrhythmus
beiträgt. In beiden Fällen bewirkt Karnitin eine Optimierung der
Zellenergie und damit eine verbesserte Leistung von Millionen
Herzmuskelzellen. |
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 | Coenzym Q-10
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ist auch als Ubiquinon bekannt und
spielt eine herausragende Rolle als Katalysator der biologischen
Atmungskette im Energiezentrum der Zellen (Mitochondrien); |
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ist besonders wichtig für die
Bereitstellung von Bioenergie in den Muskelzellen des Körpers,
einschließlich des Herzmuskelgewebes, das wegen seiner ständigen
Arbeitsleistung einen hohen Umsatz an Coenzym Q-10 hat; |
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Klinische Studien zeigen, dass Coenzym
Q-10 bei Patienten mit Herzschwäche die Pumpfunktion des Herzens
verbessern kann. |
siehe auch:
Enzyme |
 | Pycnogenol
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umfasst eine Gruppe von
Bioflavonoiden, die
als Katalysatoren für verschiedene Stoffwechselfunktionen von
Bedeutung sind; |
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verbessert die stabilisierende Wirkung
von Vitamin C auf das Bindegewebe des Körpers, einschließlich
der Blutgefäßwände; |
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wirkt auch als Antioxidanz. |
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siehe auch: Vitamine

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