Gesundheit ist nicht alles,
aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
Arthur Schopenhauer
Wir sollen auf die Signale unseres Körpers hören, um
Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Ein Ratschlag, den uns schon die
berühmten Ärzte der Antike gaben.
Was aber, wenn solche Signale ausbleiben? Da
misshandeln viele von uns ihren Körper, indem sie schlemmen wie Gott in
Frankreich, rauchen wie die Schlote und/oder Alkohol trinken wie die
Fässer, dafür aber den Gang zur Waage scheuen und gesunde Bewegung den
Sportlern überlassen. Und ihr Körper lässt sich das alles gefallen, ohne
sich (vorerst) dagegen aufzulehnen.
Der Amerikaner Leonard Hayflick hat in sehr beachtlichen
Versuchen an Gewebskulturen nachgewiesen, dass menschliche
Bindegewebszellen eine begrenzte Teilungskapazität haben. Im
Durchschnitt kann eine Zelle sich etwa fünfzig
mal teilen; dann hört die Regeneration auf. Die fünfzig Teilungsschritte
werden natürlich bei schlechter Gewebsqualität- und ungünstigen
Stoffwechselbedingungen eher erreicht sein.
Junge Leute können sozusagen machen was sie wollen. Sie
können essen, was sie wollen, trinken, soviel sie wollen und sie können
ihre Gesundheit strapazieren, soviel sie wollen. Sie sind jung und
werden mit allem fertig. Dann kommt plötzlich ein Moment, wo das nicht
mehr möglich ist. Wer von uns hat nicht schon unerwartet einmal einen
Menschen gesehen, den man als jugendlichen, feschen Typ in Erinnerung
hat und der einem nun plötzlich mit Glatze, mit einem künstlichen
Gebiss, mit Hängebacken und einem dicken Bauch gegenüber steht. Hier
sind die fünfzig Teilungsschritte von Hayflick verbraucht, und der
Mensch ist am Ende.
Wir müssen uns daher schon in der Jugend richtig
ernähren, damit wir für unser Alter noch gewisse Reserven übrig haben.