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"Was ist denn nun die richtige Ernährung des
Menschen, die, die uns nicht krank macht?"
Darüber wird viel geschrieben und spekuliert. Mediziner
und Forscher, aber auch "Heiler" und Scharlatane sowie andere, die sich
dazu berufen fühlen. Aber lässt sich überhaupt eine richtige Ernährung
des Menschen ermitteln, hat nicht jeder von uns verschiedene
Bedürfnisse? Der eine liebt es süß, der andere salzig, der Dritte ist
ein Fleisch-Fan und der Vierte ein Nudel-Liebhaber.
Doch neben all diesen unterschiedlichen Gelüsten lässt
sich sagen: Es gibt eine richtige, eine
"artgerechte" Ernährung des Menschen. Denn der Mensch als
"Tierart" hat sich wie alle anderen
Tiere in einer langen Evolution an
eine bestimmte Nahrung angepasst. So wie wir eine artgerechte Ernährung
für den Hund oder den Kanarienvogel kennen, gibt es diese auch für den
Menschen.
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Wussten Sie, dass die Oberfläche des
Dünndarms, der aus Tausenden von kerzen-förmigen Ausbuchtungen -
Darmzotten - besteht, auseinander
gewalzt so groß wie ein Fußballfeld von etwa 4000 Quadratmetern wäre?
Und dass wir im Idealfall etwa 2,5 Kilo
„gute" Darmbakterien haben,
die unsere Nahrung aufschließen und uns vor Schadstoffen
und Erregern schützen, und die wir
durch
ballastreiche Kost wie Flohsamenschalen füttern und „bei Laune
halten" sollten? Oder dass
allein der Dünndarm eines Erwachsenen sieben bis neun Meter lang ist?
Oder dass im Darm der Hauptsitz
unseres Immunsystems angesiedelt ist?
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Schon jetzt stammen 75 Prozent aller Lebensmittel, die
in Deutschland für rund 400 Milliarden Mark pro Jahr verzehrt werden,
nicht direkt vom Bauern, sondern durchlaufen industrielle
Veredelungsprozesse.
Dahinter verbergen sich teils unappetitliche
Veredelungstechniken: Künstlicher Vanillegeschmack wird gern aus
Sulfit-Ablaugen der Papierindustrie gewonnen. Mit Rückständen aus
industrieller Rauchgasreinigung lassen sich auch Würstchen "räuchern".
Und Cystein, aus chinesischen Menschenhaaren extrahiert, verleiht
Industriebrötchen verführerischen Backofen-Duft - aber wen kümmert das,
wenn er am Sonntag seine frischen Backwaren an der Tankstelle abholt?
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Erstaunlicherweise sind unsere
Kenntnisse über Wasser auch heute noch sehr mangelhaft. Jeder Schüler
kennt zwar die chemische Formel, doch nur vereinzelt weiß man indessen,
dass Wasser ein so genanntes Polymer ist, ein Aggregat nämlich, das aus
vielen H2O-Molekülen zusammengesetzt ist. Wissenschaftlich nach wie vor
ungeklärt ist die Tatsache, dass Wasser bei +4 C seine höchste Dichte
aufweist. Ohne diese außerordentliche Eigenschaft des Wassers wäre
jedoch die Entstehung allen Lebens auf der Erde nicht möglich gewesen.
Die mangelhaften Kenntnisse des Elements Wasser ruft immer neue
Kontroversen unter den Wissenschaftlern hervor. Erstaunlich ist dabei,
dass längst überholte Lehrmeinungen noch immer als gültig ausgewiesen
werden.
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Warum die Pharmaindustrie Nahrungsergänzungsmittel
bekämpft. Was in den USA schon lange in Supermärkten als
Nahrungsergänzungsmitteln verkauft wird, hat hierzulande einen schweren
Stand. Wer weiß schon wirklich Bescheid?
Fachjournalist J. van Lunteren deckt die Hintergründe auf!
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Nicht nur die Ernährung ist von Bedeutung, sondern
auch die Entgiftung und Entschlackung. Bereits
in den zwanziger Jahren wurde in Frankreich eine wissenschaftliche
Untersuchung durchgeführt, in der menschliche Zellen isoliert und
vitro Nährstoffe und Nährlösungen zugeführt wurden. Die Zellen
verkümmerten und starben ab. Als man dann jedoch zuerst die Zellen
reinigte, um ihnen dann anschließend die Vitalnährstoffe zuzuführen,
überlebten sie nicht nur, sondern existieren bis heute noch!
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Das Gehirn, ein metabolischer
hochaktiver und dabei sehr anspruchsvoller Futterverwerter, ist auch das
zentrale Stimmungs-Organ. Als ein sich selbst regulierendes System hat
es bestimmte Formen der "Selbst-Medikation" entwickelt, die sich
manchmal in regelrechtem Heißhunger äußern. Neue Erkenntnisse der
Food-Mood-Forschung beweisen die Aktualität des Satzes: Der Mensch ist,
was er isst. Das gilt vor allem auch für Stimmungen. Schlechte Ernährung
macht nicht nur dick, sondern auch hyperaktiv, depressiv oder kriminell
...
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Ein Mangel an Sauerstoff führt in wenigen
Minuten zum Alarm durch Erstickungsgefühl. Bei einem Mangel an Wasser
signalisiert unser Körper das Alarmsignal „Durst” und bei einem
Nahrungsmangel entwickeln wir ein Hungergefühl. Dagegen spüren wir bei
einem Mangel an Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien, den Trägern
lebenswichtiger Zellenergie, keinerlei Alarmzeichen oder Körpersignale.
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Schlemmen,
genießen und dabei schlank und fit werden. Alles ist möglich im
vegetarischen Paradies. Denn in Grünzeug und Co. entdecken die
Wissenschaftler immer neue Substanzen, die unser Wohlbefinden steigern.
Ernährungsexperten und Gesundheitsorganisationen, insbesondere die
"World Cancer Research Fund", empfehlen folgende Obst- und
Gemüsesorten - täglich! - zu essen: Äpfel, Orangen, Ananas, Pfirsich,
Preiselbeeren, Papaya, Pflaumen, Karotten, Petersilie, Rote Beete,
Brokkoli, Grünkohl, Weiskohl, Spinat. Diese enthalten den Tagesbedarf an
Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Radikalenfänger.
Die Realität zeigt
allerdings, dass rund 99 Prozent der Europäer diesen Empfehlungen nicht
folgen,
weil es kaum praktikabel, unbequem und auch teuer ist.
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Die Mehrzahl der
Menschen zeigt sich nicht gesundheitsbewusst.
Bei Untersuchungen über das Gesundheitsbewusstsein
der Beschäftigten hat der Bochumer Psychologie-Professor Wolfram
Reulecke vier so genannten „Cluster“ ermittelt, die unterschiedliche
Personengruppen und ihr Gesundheitsbewusstsein verkörpern.
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Studie:
"Positive
Effekte von Nahrungsergänzungen auf Biomarker der
Körperzusammen-setzung des Alterns (Aging)
während eines Gewichtsreduzierungsprogrammes"
- Sarkopenia, die Zunahme von Fettmasse auf
Kosten von Muskelmasse, ist ein wichtiger Biomarker des Alterns.
Dieser Prozess nimmt normalerweise mit zunehmenden Alter zu, kann
aber durch Ernährungsmodifikation und körperliche Bewegung
verlangsamt bzw. sogar wieder rückgängig gemacht werden.
-
Diäten zur
Gewichtsreduzierung legen ihr Augenmerk zumeist alleine auf das
Körpergewicht. Dabei wird aber übersehen, dass es bei den meisten
dieser Programme zu einer deutlichen
Abnahme von Muskelmasse
kommt, wodurch in der Regel der Alterungsprozess noch gefördert
wird.
In dieser Studie wurden während eines 60ig-tägigen
Gewichtsreduktionsprogramms die Teilnehmer hinsichtlich ihrer
Körperzusammensetzung untersucht. Neben dem Körpergewicht wurden mit
hochsensiblen Methoden auch die Körperfettmasse und die fettfreie
Masse gemessen. Als positiver Erfolg wurde die Abnahme an Fettmasse
und eine gleichzeitige Zunahme an Muskelmasse gewertet (= Body
Composition Improvement Index/BCI).
Unter Einsatz von Protein-Diät-Shake, Ballaststoff- und
Nahrungsergänzungsprodukten wurden deutliche
Unterschiede zu den Teilnehmern, die keine Produkte konsumierten,
erkennbar. Obwohl in der reinen Gewichtsabnahme keine signifikanten
Unterschiede zu verzeichnen waren, hatte die Protein-Diät-Shake
Gruppe deutlich bessere Werte hinsichtlich der
Körperzusammen-setzung: Es wurde mehr als doppelt so viel Fettmasse
abgebaut, und dabei sogar noch Muskel-masse aufgebaut. Das ergibt
einen positiven Nettoeffekt, der nahezu viermal so hoch ist.
Quelle:
THE JOURNAL OF THE AMERICAN NUTRACEUTICAL
ASSOCIATION -JANA, Kaats G.R., Positive Effects of
Nutritional Supplements on Body Composition Biomarkers of Aging During a Weight Loss Program,
The Journal of the American Nutraceutical, March 1998, Volume 1,
Number 1, Pages 1-7
Details...

MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan
oder auch organischen Schwefel. Unser Körper besteht nach Wasser und
Natrium zum größten
Teil aus MSM. MSM kommt in frischen Nahrungsmitteln
vor, geht aber schon bei leichter Bearbeitung dieser Nahrungsmittel
verloren. MSM ist ein Mineral, das vor allem in frischen, rohen
Nahrungsmitteln vorkommt, wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Fleisch,
Milch und Meeresfrüchten.
Die meisten Menschen
haben einen Schwefelmangel, da sie selten oder nie rohen Fisch oder
rohes Fleisch und nur gekochtes Gemüse zu sich nehmen. MSM kommt
in fast allen grünen Gemüse- und Obstsorten vor, in Algen,
verschiedenen Früchten, Gemüsen und in geringen
Mengen auch in Getreiden. MSM geht verloren, wenn diese Nahrungsmittel
erhitzt werden oder austrocknen.
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Weder Weichei noch Macho... auch
der Mann hat sich endlich emanzipiert.
Der Supermann des neuen Jahrtausends hat sich abgenabelt
von Mutti, die ihm nicht mehr die Unterhosen besorgen muss, auch weder
Freundin noch Ehefrau müssen Hand anlegen an der Ausgestaltung seiner
Lebensumwelt.
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Das Altern ist ein Prozess, der nicht erst in höherem
Lebensalter beginnt, sondern von Geburt an unumkehrbar fortschreitet.
Altern beeinflusst alle Aspekte menschlichen Daseins. Es ist ein
biologischer, psychischer und sozialer Prozess.
Sie sind dieser Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert,
denn Sie können definitiv etwas für ein Leben im Alter, das Gesundheit,
Vitalität und Virilität gewährleistet tun.
Denken Sie nach und...

Der Anteil in der deutschen Bevölkerung die an der
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, kurz Diabetes) leiden ist in
den letzten Jahren um 50 Prozent, von 4 auf 6 Millionen Erkrankte
gestiegen.
Altersdiabetes ist nach einer
US-Studie zu 61 Prozent auf Übergewicht zurückzuführen. Wie die
Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe mitteilte, haben
Forscher der Harvard School of Public Health über einen Zeitraum von 16
Jahren Daten von rund 85 000 Frauen genommen.
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Im Kampf gegen die Zivilisationskrankheiten Bluthochdruck,
Herzinfarkt, Diabetes und Tumoren aller Art sollten Vollkorn,
Rohkostsalate und Obst die heilsamen Kräfte der Natur zum Einsatz
bringen: Vitamine, Spurenelemente, Vitalstoffe, Mineralien und
Ballaststoffe. Die Empfehlung lautete, wenigstens die Hälfte der
täglichen Nahrungsmenge roh zu verzehren, besser noch zwei Drittel –
möglichst in Form von Körnern bei gleichzeitiger Beschränkung von
Fleisch und Verzicht auf „Industrie“-Zucker.
Inzwischen lässt der Enthusiasmus nach.
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Erst vor ungefähr 10.000 Jahren entwickelte der moderne
Mensch die Landwirtschaft. Mit ihr traten zwei vollkommen neue
Nahrungsmittel auf den menschlichen Speiseplan:
Getreide- und Milchprodukte.
Sie müssen bedenken, dass in entwicklungsgeschichtlicher
Hinsicht zehntausend Jahre nicht mehr sind als ein Augenzwinkern. Genome
- die Gesamtheit der Gene eines Individuums - verändern sich in
zehntausend Jahren nicht sehr. Die menschlichen Gene konnten sich somit
nur sehr zögernd auf die Einführung dieser zwei neuen Nährmittelgruppen
vor zehntausend Jahren einstellen.
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Die positive Wirkung von Fisch auf das Gehirn ist
beinahe sprichwörtlich. Fisch enthält ein Öl, das reich an
Eicosapentaen- und Docosahexaensäure ist, und ist ebenfalls
ein wichtiger Bestandteil der Ernährung im Mittelmeerraum. Diese
Ernährungsweise ist schon tausende von Jahren alt. Nahrung aus dem Meer
muß für den Menschen der Frühzeit bei der Entwicklung des Gehirns eine
wesentliche Rolle gespielt haben. Nach einer Theorie, die mit dem
wahrscheinlichen biochemischen Ablauf und der Existenz eines Protoozeans
in der Nähe der Fossilienfundstätte von Frühmenschen begründet
wird, muß in Frage gestellt werden, ob sich das Gehirn des
Menschen als Jäger und Sammler in Konkurrenz zu größeren Fleischfressern
hätte entwickeln können, nach Expertenmeinung hat
der Frühmensch seine Nahrung aus Binnengewässern und dem Meer gewonnen.
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Aminosäuren sind organische
Verbindungen, aus denen Proteine
(Eiweiß)
aufgebaut sind. Sie werden für den Aufbau des gesamten Körpers benötigt,
angefangen vom Haar und der Haut bis hin zum Blut. Wir erhalten sie aus
den Proteinen der Nahrung. Das Eiweiß nicht gleich Eiweiß ist, verstehen
wir, wenn wir die unterschiedliche Wirkungsweise der einzelnen
Aminosäuren betrachten. Von den vielen identifizierten Aminosäuren sind
etwa vierzehn sehr gut bekannt.
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Bestimmte
Blutfettanteile des Cholesterins gelten als schädlich. Sie werden
für die Erkrankungen des
Herzkreislaufsystems verantwortlich gemacht.
Mit dem Cholesterin beschäftigen sich Wissenschaftler
schon seit mehr als 200 Jahren. Neuere Erkenntnisse aus der
Cholesterin-Forschung machen möglicherweise ein Umdenken bei Medizinern
und Patienten erforderlich: Nicht die erhöhten Cholesterinwerte allein
sind die Ursache für die gefährlichen Gefäßveränderungen.
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Jährlich erkranken in Deutschland
rund 100.000 Menschen an Hautkrebs, 3.000 sterben daran. Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die
UV-Strahlung, sowohl durch die natürliche Sonneneinstrahlung als auch
durch die Benutzung künstlicher Besonnungsgeräte.
Bestimmte Bestandteile von Sonnencremes wirken
möglicherweise wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Zu dieser
Erkenntnis kommen Schweizer Wissenschaftler nach der Untersuchung von
sechs Sonnenfiltern.
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Es lebe die Liebe
Dass Liebe nicht einfach nur Spaß macht, sondern auch
für unser inneres Gleichgewicht sehr wichtig ist, bestätigen
Verhaltensforscher, die glauben, daß bei zuviel Triebverzicht Aggression
und Perversion von uns Besitz ergreifen.
Vielleicht waren die 60er und 70er Jahre in unseren Breiten so
friedlich, weil man sich damals dem Wahlspruch "Make love not war"
verschrieben hatte, das heißt "Liebe statt Krieg" - in Köln nennt man
das "poppe statt kloppe". Die Zeiten haben sich
insbesondere durch AIDS doch erheblich geändert, und vielleicht ist das
mit ein Grund, daß die moderne Gesellschaft so extrem aggressionsgeladen
ist, neben dem brutalen Egoismus, der sich in diesem Jahrzehnt überall
breitgemacht hat. Ich denke, der Wahlspruch hat sich einfach umgekehrt.
Heute ist es "Make war to love". Jeder will der Größte, Schönste,
Stärkste und Brutalste sein.
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Für
eine gesunde und "erfolgreiche" Lebensweise ist
selbstverständlich nicht die Ernährung allein verantwortlich, wichtig
ist auch rechtes Denken, rechte Bewegung, rechte Umwelt und das rechte
soziale Umfeld.
Das Denken ist das Wichtigste
(zu 80 Prozent), denn mit rechtem Denken allein erreichen wir
fast alles. Für eine
optimale
Gesundheit braucht unser Körper jedoch mehr: Eine
ausreichende Versorgung (15 Prozent) mit "essentiellen"
Nährstoffen - mehrmals täglich durch unsere Ernährung - und
körperliche Bewegung. Sie ist zu 5 Prozent verantwortlich
für eine optimale Gesundheit. Dies bedeutet nicht, Bewegung wäre eine
vernachlässigbare Größe, weil sie lediglich zu fünf Prozent von
Bedeutung sei. Im Gegenteil! Alle Komponenten sind in ihrer Wirksamkeit
von einander abhängig.
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Niedrige Vitaminspiegel im Blutplasma werden
landläufig als Mangel interpretiert, obwohl eine ganz andere Erklärung
genauso sinnvoll ist. Jeder Organismus ist stets bestrebt, trotz sich
verändernder Umweltbedingungen ein stabiles inneres Milieu
aufrechtzuerhalten. Diesen Prozess nennt man
Homöostase. Gewöhnlich reguliert der Körper die Blutspiegel
durch Erhöhung oder Verminderung von Aufnahme und Ausscheidung. Deshalb
erlauben Vitamin- und Cholesterinspiegel im Blut in aller Regel keinen
Rückschluss auf die „Versorgung“. Viel wichtiger ist die Frage, warum
der Körper in bestimmten Fällen einen niedrigen oder hohen Wert
eingestellt hat.
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Das „Unternehmen Mensch“ beschäftigt 70 Billionen Mitarbeiter. So
viele Zellen arbeiten im menschlichen Körper. Das sind 15.000 mal mehr
als Menschen auf dieser Erde leben. Jeden Tag scheiden 600 Milliarden
Mitglieder aus diesem gigantischen Konzern aus, ebenso viele Zellen
werden täglich neu gebildet und reibungslos wieder in das System
eingeführt. Jede Sekunde führt der Körper 1030 chemische
Operationen durch – eine 1 mit 30 Nullen – Sekunde um Sekunde. Die 1028
Atome, die den Körper bilden, kommen und gehen und bauen unsere Gewebe
und unser Blut immer wieder neu.
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Studien unter Tausenden von Zwillingen und
Adoptivkindern, belegen, dass die Gene in punkto Körpergewicht
anscheinend eine prägendere Rolle spielen als die Umwelt: Den Einfluss
der Gene schätzten die Forscher auf 50 bis 90 Prozent; bei 80 Prozent
der Dicken ist mindestens ein Elternteil dick, bei 30 Prozent sind es
beide Elternteile.
Warum können die einen enorme Mengen
essen und dabei dünn bleiben, während andere fett werden, obwohl sie
völlig normal essen?
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Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt...
- so nostalgisch und unaktuell wie dieses Kinderlied ist auch der
Glaube, dass der Bauer unser Ernährer sei. Unser Ernährer, das ist die
Nahrungsmittelindustrie. Aus der Industrie stammen rund Dreiviertel
unserer Nahrungsmittel. In den Vereinigten Staaten durchlaufen sogar 95
Prozent aller Speisen, bevor sie vom Menschen verzehrt werden, einen
industriellen Prozess. Sie werden gefärbt, aromaverstärkt, konserviert,
bestrahlt, emulgiert, homogenisiert, geschwefelt, entfettet,
vitaminisiert, mit Spurenelementen und Ballaststoffen angereichert,
durch chemische Stabilisatoren und Dickungsmittel in der Form gehalten
und vieles andere mehr, von dem wir Verbraucher keine Ahnung haben.
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Fett zu essen bedeutet
nicht zwangsläufig, dick zu werden. |
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Es ist schwer, Gewicht
durch bloße Kalorienreduzierung zu verlieren. |
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Diäten, die auf
bestimmten Einschränkungen und Kalorienbegrenzungen beruhen,
verfehlen gewöhnlich ihre Wirkung. |
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Gewichtsverlust hat
weniger mit Willenskraft zu tun. |
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Nahrung kann gut oder
schlecht sein. |
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Die biochemischen
Wirkungen der Nahrung haben sich in den letzten vierzig Millionen
Jahren nicht verändert. |

Mit unserer Art zu essen - beziehungsweise mit den
Expertenempfehlungen, wie wir essen sollten - kann es genauso wie mit
der Kleidung sein, die wir kaufen, oder wie mit unserer Frisur - es ist
alles eine Frage der Mode. So unterliegen Ratschläge zur richtigen und
gesunden Ernährung einem ständigen Wechsel. Die Ernährungslehren von
gestern werden häufig zu den Tabus von morgen.
In den letzten fünfzehn Jahren rief die herrschende
Ernährungslehre - für die sich Gesundheitsbehörden, Wissenschaftsgremien
und einzelne Anhänger gleichermaßen einsetzen - zu fett- und
eiweißarmen, kohlenhydratreichen Ernährungsweisen auf. Diese Formel ist
so bestimmend geworden, dass Dutzende von Bestsellern zu dem Thema
erschienen und die Regale der Supermärkte gepickt sind mit unzähligen
fettarmen, kohlenhydratreichen Produkten. Angst und Schuld machten sich
breit, wenn wir nicht das essen, was uns empfohlen wurde. Schlimmer
noch: Während wir diese Diätregeln mit religiösem Eifer verfolgten,
nahmen wir häufig zu.
Fett- und eiweißarm, kohlenhydratreich: So sieht die
gängige Weisheit auf dem Nahrungsmittelmarkt aus. Sagen wir es doch klar
und deutlich: Dieses Prinzip ist größtenteils einfach falsch. Denn mit
den extremen Formen der fett- und eiweißarmen, kohlenhydratreichen
Ernährungsprogramme bringen sie ihre Gesundheit unter Umständen sogar in
Gefahr.
Wenn Sie Übergewicht
haben, sind Sie dazu verdammt, es zu behalten. Und viel schlimmer
ist, dass einige Modediäten das Risiko, sich gefährliche und sogar
lebenslange Erkrankungen zuzuziehen, erhöhen.
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Der Mensch ist ein Ökosystem. In unserem Körper zählt
man Hundertbillionen von Zellen. Rund 90 Prozent von ihnen sind aber
nicht menschlichen Ursprungs, sondern gehören zu jenen Kreaturen, denen
die Evolution den Menschen zugewiesen hat.
Seltsamerweise wissen die Menschen mehr über die
Tierwelt der Serengeti als über jene quickfidelen Wesen, die zu jedem
Augenblick auf ihrem Körper hausen oder ihn regelmäßig aufsuchen. Den
wenigsten Menschen ist bewusst, dass sie von Geburt an wandelnde
Ökosysteme sind - und sie nur deshalb gedeihen können. Ärzte und
Biologen beschäftigen sich aus nahe liegenden Gründen vor allem mit den
Mikroorganismen in und auf unserem Körper, die Elend und Tod verbreiten.
Doch nur eine verschwindende Minderheit aller Bakterien und eine
überschaubare Schar von Mitbewohnern und Gästen verursachen Krankheiten
und Seuchen; diese Erreger gehören nicht zur neuen Flora und Fauna des
Homo sapiens.
Viele unserer Weggefährten sind harmlos und sogar
nützlich; und doch fristen sie ihr Dasein im toten Winkel unserer
Wahrnehmung.
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Ein beklemmendes Bild: Unsere Umwelt, die uns jahrtausendelang
Lebensraum und Nahrungsspender war, greift uns an, macht uns krank.
Natürlich ist es nicht die Umwelt selber, sondern es sind die vielen
chemischen Verbindungen, die wir ihr in den letzten Jahrzehnten sorglos
zugemutet haben.
Wer weiß schon was hinter der Bezeichnung E 110 steckt. Insgesamt
sind in Deutschland 250 Lebensmittelzusätze zugelassen. Ob PCB, PCP,
Asbest oder gestylte Lebensmittel wir wissen noch immer nicht, inwieweit
diese Schadstoffe in hochkomplizierte Vorgänge eingreifen, wie sie etwa
bei der Entstehung von Tumoren ablaufen oder ob sie das Erbgut
schädigen?
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