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Leben heißt Bewegung
 | Ausdauertraining senkt den Blutdruck und die Pulsfrequenz |
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Sport macht den Körper empfindsamer für
Hormone |
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Regelmäßiges Training senkt den
Cholesterin- und Blutzuckerspiegel |
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Fitness unterstützt das Immunsystem des
Körpers |
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Sport verzögert den natürlichen
Alterungsprozess |
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Vor dem Beginn eines Trainings sollte
unbedingt eine ärztliche Untersuchung stehen. |
Vor dem Beginn eines Trainings sollte unbedingt eine ärztliche
Untersuchung stehen.
Blutdruck
Der normale Blutdruck eines Menschen liegt laut Empfehlung der
Weltgesundheitsorganisation WHO bei 135/85 mm/Hg. Durch extremen Sport
kann er vorübergehend auf bis zu 300/150 mm/hg ansteigen. Ein
arteriosklerosefreies und gesundes Herz-Kreislauf-System sollte dies
kurzfristig aushalten können.
Trainingsfrequenz
Die Gesundheitsvorteile nehmen mit der Frequenz des Trainings zu. Die
ideale Trainingsfrequenz liegt zwischen drei bis fünf Tagen pro Woche.
Weniger als drei Tage bringt nicht soviel, mehr als fünf tage pro Woche
physischer Aktivität ist zwar mit einem geringen zusätzlichen Vorteil,
aber auch mit einer stark erhöhten Häufigkeit an Muskel- und
Knochenverletzungen verbunden.
Trainingsintensität und -dauer
Die neuesten Forschungsergebnisse beweisen, dass der innere
"Schweinehund" leichter überwunden wird und man eher beim
Trainingsprogramm bleibt, wenn die Übungen mit einer niedrigen
Intensität durchgeführt werden. Dabei sollte die Ziel-Herzschlagrate
etwa bei 55 bis 60 % der maximalen Herzschlagrate liegen. In einer
weiteren Studie konnte auch gezeigt werden, das viermal zehn Minuten
eines Nicht-Ausdauer-Übungsprogramms denselben positiven Effekt haben
wie einmal ein 40 Minuten dauerndes Training. Dies bedeutet, das auch
niedrigintensive Übungen, die man zumindest 30 Minuten jeden Tag - ob
kontinuierlich oder in Zehn-Minuten-Sequenzen - durchführt, einen großen
gesundheitlichen Nutzen haben. Der Schlüssel für diesen positiven Effekt
dürfte im totalen Energieverbrauch liegen. Eine andere Möglichkeit ist,
die Übungsintensität zu vermindern und durch eine Steigerung der
Übungsdauer zu kompensieren, so dass der totale Kalorienverbrauch gleich
bleibt.
Ein Beispiel, bei dem das Ergebnis völlig identisch ist: 30 Minuten
Walking (schnelles Gehen) mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h oder 40
Minuten Walking mit 4,3 km/h.
Fazit ist: Das langsamere Gehen kann durch eine längere
Strecke kompensiert werden, denn in beiden Fällen ist der
Energieverbrauch derselbe.
Weiter Beispiele für körperliche Aktivitäten:
 | Weniger intensiv, dafür länger: 45 Minuten
Volleyballspielen; 30-45 Minuten Gartenarbeit; 2,8 Kilometer Gehen
in 35 Minuten; 30 Minuten Basketball oder Bälle werfen; 8 Kilometer
Radfahren in 30 Minuten; schnelles Tanzen für 30 Minuten. |
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Mittelintensiv: 3,2 Kilometer Gehen
in 30 Minuten; 20 Minuten Wasseraerobics oder Schwimmen |
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Intensiv, dafür kürzer: 15 Minuten
Basketballmatch; 6,4 Kilometer Radfahren in 15 Minuten; 15 Minuten
Seilspringen; 2,4 Kilometer Laufen in 15 Minuten; 15 Minuten
Schneeschaufeln; 15 Minuten Stiegensteigen. |
Eine Aktivität von mäßiger Intensität entspricht etwa einem
Kalorienverbrauch von ca. 150 Kilokalorien Energie pro Tag oder 1000
Kilokalorien pro Woche.
Trainingsart
Das American College of Sports Medicine betont die Bedeutung der
Sportart die man für sich selbst auswählt. Besonders wenn physische
Aktivitäten etwas völlig Neues für Sie sind, kann das Verletzungsrisiko
deutlich gesenkt werden, wenn man sogenannte gewichtslose Sportarten
wählt. Zu den gewichtslosen Übungen zählen Fahrradfahren, Schwimmen,
Aerobics etc.
Sport ist wie ein Medikament: Die richtige Dosis
heilt, zu viel ist giftig.
Gymnastik für die Kraft und Dehnungsübungen, die beweglich machen,
gehören zum Basisprogramm jedes Sportlers. Bei der Auswahl der
Ausdauerdisziplinen sollte man neben der individuellen Vorliebe vor
allem die körperliche Verfassung berücksichtigen.
 | Stark Übergewichtige etwa sind für das Laufen nicht geschaffen. |
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Wer zu Rückenschmerzen neigt, sollte die
Bauchmuskeln stärken und aufs Fahrrad verzichten. |
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Kniepatienten sollten Squash meiden, dafür
können Muskulatur und Kreislauf beim Schwimmen trainieren. |
Bauen Sie langsam auf.
Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Übertreiben Sie nicht.
Beginne Sie mit 20 Minuten Spazieren gehen, dann später mit langsamen
Laufen. Nach einem Monat können Sie sich bei jeder Trainingseinheit eine
um 10 % längere Strecke zutrauen.
Sollten Sie wie ein Drittel aller Hobbysportler zwischen Oktober und
Februar pausiert haben, vergessen Sie, was Sie vor sechs Monaten noch
leisten konnten. Erhöhen Sie ihr Pensum jede Woche um 10 bis 15 %.
Schon nach einer 14-tägiger Pause büßt der Körper
etwa 10 bis 15 % seiner Kraft und 25 % seiner Ausdauer ein.
Versuchen Sie nie das Verpasste aufzuholen, sondern drosseln Sie in der
ersten Woche nach Wiederaufnahme des Trainings Ihr Tempo um 10 Prozent.

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