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Eine Körperfettmessung zeigt den wahren Fitnesszustand, denn
Schlanksein muss nicht Fitness bedeuten!
Der
Körperfettanteil, das Verhältnis von passivem Fett- zu aktivem Muskel-
und Organgewebe, ist weder durch Broca-Formel noch den Body-Maß-Index
(BMI) zu ermitteln. Eine Messung kann mit modernen Waagen (Bioimpedanz)
oder mit Fettzangen (Caliper) erfolgen.
Die Bedeutung soll folgendes Beispiel veranschaulichen:
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Franz und Fritz wiegen beide 72 Kilogramm,
beide sind 180 Zentimeter groß und haben beide einen BMI von 22,2.
Eigentlich ideal, aber Franz hat einen Körperfettanteil von 15
Prozent, Fritz jedoch von 19 Prozent. Durch den leicht höheren
Fettanteil ist der Grundstoffwechsel von Fritz um 63 kcal am Tag
niedriger. Essen beide dasselbe, so wäre Fritz in einem Jahr drei
Kilogramm schwerer als Franz. |
Körperfett über 25 Prozent bei Männern und 35 Prozent bei Frauen sind
gesundheitlich bedenklich, wobei Ausdauerfitness aber leichtes
Übergewicht ausgleichen kann.
Schlanken, aber unsportlichen Frauen ist ihr relativ hoher Fettanteil
zunächst nicht anzusehen. Frauen haben einen großen Teil ihres
Körperfetts innerhalb des Körpers, Männer meist gut sichtbar am Bauch.

(Der höhere Fettanteil bei Frauen spiegelt die
genetischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen wider.)
Das Idealgewicht
ist nichts
anderes als der angemessene prozentuale Fettanteil eines gesunden
Menschen. Für gewöhnlich gelten bei Männern 15 Prozent, bei Frauen 22
Prozent Körperfett als normal.

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